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Amgen News

Amgen Scholars Europe Program

04.10.2009

Amgen Scholars Europe Program Amgen fördert europäische Studenten mit 2,5 Mio. USD

  • Amgen investiert mit einem einzigartigen Förderprogramm in den europäischen Forschungsnachwuchs.
  • Im Rahmen des Amgen Scholars Program haben im Sommer 2009 insgesamt 60 Studenten an Forschungsprojekten an europäischen Spitzenuniversitäten teilgenommen, davon 22 Studenten an der Ludwig- Maximilian Universität München.
  • Das Programm ermöglicht den Studenten das Sammeln praktischer Erfahrungen sowie die Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern.

München – (Oktober, 2009) Zu einer Zeit, in der eine neue Generation von Wissenschaftlern mehr denn je gebraucht wird, um wichtige wissenschaftliche Entdeckungen voranzutreiben, hat die Amgen Foundation das „Amgen Scholars Europe Program“ ins Leben gerufen. Junge Studenten erhalten vor Erwerb des ersten akademischen Grads die Möglichkeit, in Laboren praktische Forschungserfahrungen zu sammeln.

«In ihrem Bestreben, die wissenschaftliche Ausbildung zu verbessern, hat die Amgen Foundation mit dem Amgen Scholars ein einzigartiges Programm in Europa geschaffen, das darauf abzielt, einige der besten Studenten aus unterschiedlichen Ländern zusammenzubringen. Sie erhalten die Möglichkeit, in Bereichen zu forschen, die über das Spektrum ihrer bisherigen regulären Hochschulausbildung weit hinausgehen», so Dr. Carsten Thiel, Geschäftsführer Amgen Deutschland.

Das Amgen Scholars Program, für das die Amgen Foundation insgesamt 27,5 Mio. USD zur Verfügung stellt, richtete sich 2006 erstmals an Studenten aus den USA. Nun wurde das zweijährige, mit 2,5 Mio. USD dotierte Programm auf Europa ausgeweitet. Das Programm bietet jungen Studenten die Gelegenheit, unter Leitung akademischer Mentoren Forschungsprojekte auf den Gebieten Biologie, Bioengineering und Chemie zu absolvieren. Die drei europäischen Universitäten, die an dem Programm teilnehmen, sind die University of Cambridge, das Karolinska Institutet in Schweden und die Ludwig- Maximilians-Universität München.

Einer der Höhepunkte des Programms ist ein dreitägiges Symposium an der University of Cambridge, an dem alle Studenten teilnehmen, um sich gegenseitig kennen zu lernen und in Vorträgen von führenden Wissenschaftlern im Industrie- und Hochschulbereich Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Erfahrungsberichte
Nadine B. ist eine Teilnehmerin des Amgen Scholars Förderprogramm. Sie studiert Biochemie und Zellbiologie an der Jacobs Universität Bremen und hat sich für das Amgen Scholars Program beworben, da das Stipendium die wissenschaftliche Forschung mit einem Einblick in die erweiterte Branche kombiniert. Eine Verbindung, die während des Studiums oftmals vernachlässigt wird, wie sie kritisiert. Zudem bot ihr das Programm die einzigartige Möglichkeit, sich mit Studierenden aus ganz Europa auszutauschen, die sich wie sie für die Wissenschaft interessieren. Besonders begeistert zeigte sie sich über das abschliessende Symposium in Cambridge, das ihrer Meinung nach eine hervorragende Gelegenheit war, Kontakte zu knüpfen und weitere Karrieremöglichkeiten auszuloten. Da das Karolinska Institutet in ihrem bevorzugten Interessengebiet, der Infektionsbiologie, besonders engagiert ist und der Zeitrahmen des dortigen Projekts in ihre Sommersemesterferien fiel, hat Nadine nicht lange gezögert. Im Rahmen des Sommerprojekts konnte sie dort im Bereich Bakteriologie forschen. Rückblickend stellt sie fest, dass ihr das Programm geholfen hat, neue Bekanntschaften zu knüpfen, größere Sicherheit bei der Laborarbeit zu gewinnen und neue Techniken zu erlernen. Ohne das Amgen Scholars Programme hätte Nadine diesen Sommer wohl kein Universitätspraktikum absolvieren können. Ein unbezahltes Praktikum an einem Institut in Deutschland kam aus finanziellen Gründen nicht für sie infrage.

Marwa El Zein ist eine weitere teilnehmende Studentin. Sie studiert an der Universität Pierre und Marie Curie in Frankreich und war zu Gast an der LMU. Sie stammt ursprünglich aus dem Libanon und erhielt aufgrund ihres guten Schulabschlusses bereits ein Universitätsstipendium der französischen Regierung. Sie bewarb sich für das Amgen Scholars Program, da sie es für eine ausgezeichnete Gelegenheit hielt, schon zu einem frühen Zeitpunkt ihres Studiums Laborerfahrungen zu sammeln. Durch das Programm hat sie ein besseres Verständnis von der Laborforschung gewonnen und neue Studienmöglichkeiten für ihr weiteres Studium entdeckt. Besonders gefallen hat es ihr auch, eine neue Stadt – München – und Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen. Marwa hat ein Forschungsprogramm in einem Neurobiologielabor absolviert und untersucht, wie Menschen Geräusche wahrnehmen und sich mithilfe dieser Eindrücke ein Bild ihrer Umgebung machen (Echoortung).

Zum Bewerbungsverfahren
Jede Gastuniversität wählt ihre Amgen Scholars selbst aus. Die Bewerber stammen aus Hochschulen und Universitäten aus dem eigenen Land und aus ganz Europa. Der Bewerbungsprozess ist je nach Standort unterschiedlich. Allerdings werden stets ein Nachweis der bisherigen Ergebnisse, ein Empfehlungsschreiben sowie eine persönliche Stellungnahme bzw. ein Essay verlangt. Bei dem Programm spielt die finanzielle Unterstützung der Teilnehmer eine wichtige Rolle, da geeigneten Studierenden ungeachtet ihrer finanziellen Lage eine Teilnahme ermöglicht werden soll. Weitere Informationen über Amgen Scholars sowie zur Bewerbung finden Sie unter www.amgenscholars.eu.

Über die Amgen Foundation
Ziel der Amgen Foundation (wwwext.amgen.com/citizenship/overview.html) ist es, die wissenschaftliche Ausbildung zu verbessern, den Zugang der Patienten zu einer erstklassigen Versorgung zu erleichtern. Die Foundation hat seit 1991 in den USA, Puerto Rico und Europa gemeinnützige Organisationen, die sich auf inspirierende und innovative Weise für die Gesellschaft einsetzen oder sich weltweit in der Katastrophenhilfe engagieren, mit Spenden in Höhe von 130 Mio. USD unterstützt.

Über Amgen Scholars
Die 2006 lancierte und mit 27,5 Mio. USD dotierte Initiative Amgen Scholars ermöglicht es Studierenden vor dem ersten akademischen Grad, praktische Forschungserfahrung an einigen weltweit führenden Universitäten zu sammeln. In den USA nehmen folgende Universitäten an dem Programm teil: California Institute of Technology; Columbia University/Barnard College; Howard University; MIT; Stanford University; University of California, Berkeley; UCLA; University of California, San Diego; University of California, San Francisco und University of Washington. In Europa beteiligen sich neben der University of Cambridge, das Karolinska Institutet und die Ludwig-Maximilians-Universität. Bislang haben über 800 Studierende am Amgen Scholars Programme teilgenommen. Die Projekte im Rahmen der Initiative zählen zu den besten Sommerforschungsprogrammen in den USA und eine Reihe früherer Teilnehmer begannen im Anschluss ein Doktoratsstudium an führenden Universitäten. Einige von ihnen erhielten erstklassige Forschungsstipendien, darunter die Rhodes Scholarships.

Kontakt:
Amgen GmbH
Frau Lydia Worms

Communications Manager
Hanauer Straße 1
80992 München
Tel.: 089 / 14 90 96-1602
E-Mail: lydia.worms@amgen.com

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