Zukunft der Biotechnologie: AMGEN fördert Nachwuchskräfte

München. Wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind in der Biotechnologie-Branche unverzichtbar, um deutsche Forschungsstandorte zu sichern und innovative Therapien für Patienten zu entwickeln. Nach wie vor besteht in Deutschland und Europa jedoch großer Bedarf an hochqualifizierten Wissenschaftlern: Die derzeitige Anzahl der Absolventen wird nicht ausreichen, um den Gesamtbedarf von 1,4 Millionen MINT-Akademikern bis 2020 zu decken. Als Pionier und Marktführer der Biotech-Branche investiert Amgen in die naturwissenschaftliche Ausbildung junger Menschen, um weiterhin Forschung auf höchstem Niveau zu gewährleisten und so die Gesundheit von Patienten zu verbessern.

Nach Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft gehen jedes Jahr etwa 213.000 MINT-Fachkräfte in Rente – ab 2020 werden es schätzungsweise 270.000 Personen jährlich sein. Dem steigenden Bedarf an Fachkräften stehen sinkende Zahlen an Nachwuchskräften gegenüber: Während derzeit pro Jahr circa 175.000 junge Menschen mit einer MINT-Qualifikation auf den Arbeitsmarkt kommen, werden es im Jahr 2025 nur noch knapp 143.000 Personen sein.

Damit steht auch die Biotechnologie-Sparte vor großen Herausforderungen. Amgen Deutschland und die Amgen Foundation fördern gezielte Projekte und Programme, um diesem Nachwuchsmangel zu begegnen: Ein elementarer Bestandteil des Firmenprofils ist das gesellschaftliche Engagement und die Förderung der naturwissenschaftlichen Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „In Deutschland besteht heute und perspektivisch ein erheblicher Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften in den MINT-Berufen. Wir müssen daher jetzt die naturwissenschaftliche Forschung unterstützen, damit wir auch morgen innovative Lösungen in der Gesundheitsversorgung anbieten können. Die Wissenschaft ist der Motor unserer Zukunft“, sagt Christophe Bourdon, Geschäftsführer Amgen GmbH.

Einen umfassenden Überblick über das gesellschaftliche Engagement von Amgen in Europa bietet die neu erschienene Broschüre „Wissenschaft verändert Leben“. Hier finden sich weiterführende Informationen zu allen Programmen und Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ein Bespiel für das Engagement ist das „Amgen Scholars Program“. Hier haben Studierende die Möglichkeit, an einer führenden europäischen Universität (University of Cambridge, Ludwig-Maximilians-Universität München und Karolinska Institutet) ein Sommer-Forschungsprogramm zu absolvieren. Das Projekt wurde mit einem Gesamtbudget von 34 Mio. US Dollar 2008 in Europa gestartet. In Deutschland können Schüler unter dem Motto „Science for Kids“ am Science College Overbach naturwissenschaftliche und physikalische Phänomene erforschen und experimentieren. Gefördert wird dieses Projekt von der Amgen Foundation. Darüber hinaus bietet die Initiative „Amgen Teach – Wissenschaft trifft Pädagogik“ interessierten Lehrkräften vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten mit dem Ziel, den forschungsorientierten Unterricht auszubauen. Die Initiative ist mit einem Budget von 2,5 Mio. US Dollar ausgestattet und startet im September 2014 in ausgewählten europäischen Ländern, darunter auch Deutschland.

1  Institut der Deutschen Wirtschaft (2013), MINT-Fachkräfte – Zu wenig Nachwuchs. http://www.iwkoeln.de/de/infodienste/iwd/archiv/beitrag/mint-fachkraefte-zu-wenig-nachwuchs-111260 [Zugriff am 30. Mai 2014]