Studie: Den Deutschen liegt medizinischer Fortschritt besonders am Herzen

  • Großes Informationsbedürfnis bei Gesundheitsthemen
  • 70 Prozent der Bundesbürger fordern mehr Geld und Zeit für die Forschungsarbeit
  • Vor allem junge Menschen steuern zunehmend Webseiten der Pharmafirmen selbst an

 

München (17.07.2018) – Neue Medikamente, verbesserte Heilungsmöglichkeiten – die Deutschen setzen große Hoffnungen in die medizinische Forschung. 71 Prozent der Bundesbürger erwarten von der Wissenschaft die Entwicklung von Arzneimitteln gegen Krankheiten, die bisher noch nicht therapierbar sind, 69 Prozent die Ausrottung von Krankheiten wie zum Beispiel Krebs.(1) 67 Prozent hoffen generell auf verbesserte Heilungschancen durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse.(1) Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“, für die im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen 1.000 Deutsche befragt wurden.

 

Die großen Erwartungen an die Forschung fußen auf einem ausgeprägten Gesundheitsbewusstsein der Deutschen, wie die Studie belegt. In wenigen Fragen sind sich die Deutschen so einig wie beim Thema Gesundheit: 80 Prozent der Bundesbürger ist es sehr wichtig, fit zu bleiben.(1) Dafür bleiben sie nicht untätig. Für 59 Prozent der Befragten hat es Priorität, sich aktiv um die eigene Fitness zu kümmern, sei es durch gesunde Ernährung oder durch Bewegung.(1) 71 Prozent finden es sehr wichtig, dass die Wissenschaft Krankheiten und Heilungsmöglichkeiten erforscht.(1) 70 Prozent ist es ein Anliegen, dass mehr Geld und Zeit in diese Forschungsarbeit investiert wird, um die Heilungschancen zu verbessern.(1) Den größten Forschungsbedarf sehen die Deutschen bei Krebs (86 Prozent), Demenz beziehungsweise Alzheimer (70 Prozent) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Schlaganfall: 50 Prozent und Herzinfarkt: 42 Prozent).(1)

 

Fokus auf Forschung zu schweren Erkrankungen

„Gezielt Erkrankungen ins Visier nehmen, für die es bisher noch keine oder nur unzureichende Therapiemöglichkeiten gibt – das ist unsere Mission“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. „Unser Fokus in Deutschland liegt auf der klinischen Forschung.“ Dazu laufen bei Amgen in Deutschland derzeit rund 34 aktive klinische Studien, die in Zusammenarbeit mit mehr als 200 Studienzentren erstellt werden. Mehr als 700 Patienten sind an den Studien beteiligt.

 

Nicht nur Dr. Google wird befragt: Deutsche suchen gezielt seriöse Berichte

Der hohe Stellenwert, den die Deutschen dem Thema Gesundheit beimessen, führt auch zu einem großen Informationsbedürfnis in der Bevölkerung. Rund zwei Drittel der Deutschen verfolgen Fernsehbeiträge und Berichte in Fachzeitschriften, die sich um Wissenschaft und Forschung in der Medizin drehen.(1) Die Hälfte der Befragten liest entsprechende Berichte in Tageszeitungen und Magazinen.(1) Jeder Dritte nutzt Internetauftritte von wissenschaftlichen Instituten, um sich zu informieren.(1) Jeder Vierte hat die Webseiten von Medizinunternehmen für sich entdeckt.(1)

 

Vor allem die Jüngeren bedienen sich der Online-Medien, wenn sie sich über medizinische Forschung informieren wollen. Bei den 18- bis 29-Jährigen nutzt bereits eine Mehrheit Online-Zeitungen, Gesundheitsportale, Blogs oder Foren sowie YouTube.(1) Und auch die Internetseiten von Instituten und Unternehmen in der Medizin werden von den jungen weit häufiger konsultiert als von den älteren Altersgruppen. Rund 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen nutzen diese Informationen aus erster Hand.(1) In der Generation 60 plus sind es dagegen die klassischen Medien wie Fernsehen und Fachblätter, die als wichtigste Informationsquelle klar dominieren. Sie werden von drei Viertel der Befragten ab 60 Jahren genutzt.(1)

 

Einblicke geben: Chancen für Pharmaunternehmen

„Als Pionier der Biotechnologie haben wir bei Amgen fast vier Jahrzehnte Erfahrung in der Forschung – und erzählen davon in der Öffentlichkeit. Mit den Online-Medien tun wir das zunehmend selbst: Uns ist es wichtig, dass Interessierte auf unserer Webseite die Informationen finden, die sie suchen“, sagt Amgen-Geschäftsführer Dr. Stampfli. „Dabei können wir die Möglichkeiten des Mediums nutzen: Schaubilder erleichtern das Verständnis für medizinische Zusammenhänge, Videos machen unseren biotechnologischen Ansatz begreifbar. Wir informieren die Menschen aus erster Hand und nutzen dabei zunehmend Bewegtbild.“

 

Zur Studie

Für die Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“ wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ zu medizinischem Fortschritt und Biopharmazeutika als besonders innovativen Arzneimitteln befragt. Die Befragung führte Toluna im Dezember 2017 online durch.

 

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 20.000 Mitarbeitern in mehr als 75 Ländern seit über 35 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit fast 650 Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline und haben kürzlich Biosimilars mit in unser Portfolio aufgenommen. www.amgen.de

 

Pressekontakt

Dr. Corinna Jacob, eMail: corinna.jacob@amgen.com, Telefon: 089-149096-1604

 

Referenzen

 

  1. Amgen-Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“, Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2017

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ertragsprognosen, Betriebsergebnismargen, Investitionsaufwendungen, liquide Mittel oder andere Finanzkennzahlen, erwartete gerichtliche, schiedsgerichtliche, politische, regulatorische oder klinische Ergebnisse oder Praktiken, Verhaltensmuster von Kunden und Verschreibern, Entschädigungsaktivitäten und -ergebnisse sowie andere ähnliche Prognosen und Ergebnisse.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Behörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz der für unsere Produkte und unsere Technologie angemeldeten und erteilten Patente von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Zudem stehen wir bei vielen der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken.

Die wissenschaftlichen Informationen, die in dieser Medianote besprochen sind, und die in Verbindung zu unseren sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten stehen sind vorläufig und investigativ. Solche sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten sind nicht von der U.S. Food and Drug Administration zugelassen und es können keine Rückschlüsse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten gezogen werden.

 

Großes Interesse an Wissenschaft und Forschung