Vor 40 Jahren wurde erstes Biopharmazeutikum entwickelt: Insulin

Entwicklungen in der medizinischen Biotechnologie in den letzten 40 Jahren

  • Heute: Hoher medizinischer Bedarf an zielgerichteten Therapien
  • Deutsche vertrauen innovativen Therapiemöglichkeiten
  • Weiterentwicklung der biotechnologischen Forschung

München (21.11.2018) – Vor 40 Jahren wurde erstmals Insulin biotechnologisch hergestellt. Das lebenswichtige Hormon wurde seit 1922 aus der Bauchspeicheldrüse von Rindern gewonnen. 1978 gelang es Forschern, Humaninsulin gentechnisch aus rekombinanter DNA zu produzieren und somit das erste Biopharmazeutikum zu entwickeln. Heute sind 274 Biopharmazeutika für eine Vielzahl an Erkrankungen zugelassen, 23 neue biologisch hergestellte Arzneimittel haben allein im vergangenen Jahr in der Europäischen Union eine Zulassung erhalten.(1) „Insulin gehört wohl zu den bekanntesten Biopharmazeutika“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. „Seit seiner Entwicklung vor 40 Jahren hat sich die biotechnologische Forschung rasant entwickelt. Die steigende Zahl an Zulassungen zeigt die wachsende Bedeutung von Biopharmazeutika für die moderne Medizin. Es gibt Erkrankungen mit einem hohen medizinischen Bedarf und die Biotechnologie gibt uns die Chance, diesen Bedarf zu decken.“

Umfrage: Deutsche vertrauen medizinischen Innovationen

Die Deutschen sind aufgeschlossen gegenüber innovativen Therapien: Eine repräsentative Umfrage des Biotechnologie-Unternehmens Amgen aus dem Jahr 2017 ergab, dass zwar nur drei Prozent der Deutschen mit dem Begriff Biopharmazeutika etwas anfangen können, sie aber positiv auf diese Therapiemöglichkeit reagieren, wenn ihnen eine Definition für biotechnologische Arzneimittel an die Hand gegeben wird. 91 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass mit biotechnologischer Forschung schwere Krankheiten bekämpft werden können.(2) Zugleich würden auch 84 Prozent in ihrer Behandlung auf Biopharmazeutika vertrauen, wenn ihr Arzt diese empfiehlt.(2)

Schwerpunkt Forschung: Krankheiten entschlüsseln

„Dank unserer fast 40-jährigen Forschung können wir die biologischen Mechanismen von Krankheiten entschlüsseln“, erklärt der Biotech-Experte Stampfli. „So können wir biotechnologische Arzneimittel entwickeln, die zielgerichtet die Krankheitsursache bekämpfen.“ 1980 gegründet, hat sich das Unternehmen Amgen auf die Entwicklung von biotechnologischen Therapien in den Gebieten Onkologie, Hämatologie, Osteoporose, Nephrologie, Kardiologie, chronisch-entzündliche Erkrankungen und Neurologie spezialisiert. 16 Biopharmazeutika von Amgen sind mittlerweile weltweit zugelassen, darunter auch ein Wirkstoff, der am Münchner Forschungsstandort entwickelt worden ist.

In München arbeiten Forscher an besonderen Antikörperkonstrukten, die bei der Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt werden. Nach Jahren der Forschung wurde 2015 ein erstes Biopharmazeutikum auf Basis dieser besonderen Antikörperkonstrukte in Europa zugelassen. Die Entwicklung moderner Wirkstoffe dauert Jahre und ist sehr aufwändig. Sie sind in ihrer Molekül-Struktur weitaus umfangreicher als chemisch hergestellte Arzneimittel wie zum Beispiel Aspirin aber auch deutlich größer und komplexer als Biopharmazeutika der ersten Generation wie Insulin. Ein monoklonaler Antikörper der dritten Generation zum Beispiel besteht aus hunderten von Aminosäuren und ist mehr als 25-fach größer als das Insulin-Molekül.

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 20.000 Mitarbeitern in fast 100 Ländern weltweit seit fast 40 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an drei Standorten mit über 700 Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline und haben kürzlich Biosimilars mit in unser Portfolio aufgenommen. www.amgen.de

Zur Studie

Für die Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“ wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ zu medizinischem Fortschritt und Biopharmazeutika als besonders innovativen Arzneimitteln befragt. Die Befragung führte Toluna im Dezember 2017 online durch.

Pressekontakt

Bettina Jödicke-Braas, E-Mail: communication@amgen.de, Telefon: 089-149096-1627

Referenzen

1. Biotech-Report „Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2018“, Boston Consulting Group, vfa bio – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.

2. Amgen-Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“, Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2017

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