Für Naturwissenschaften begeistern

Die Amgen Foundation fördert den Zugang zu naturwissenschaftlicher Bildung. Sie arbeitet mit führenden gemeinnützigen Organisationen und Universitäten zusammen, um Lehrkräften und Studierenden kostenlos hochwertige naturwissenschaftliche Bildungsprogramme anzubieten. Ziel ist es, das Verständnis für Biotechnologie zu fördern und die nächste Generation von Wissenschaftler:innen zu inspirieren.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 hat die Stiftung mehr als 500 Millionen US-Dollar in Bildungsprogramme und davon mehr als 300 Millionen US-Dollar in wissenschaftliche Initiativen investiert.

Neugierig auf die weltweite Wirkung unserer Bildungsinitiativen? Erkunden Sie unsere interaktive Karte und erfahren Sie mehr auf amgenfoundation.org.

Informieren Sie sich zu den einzelnen Projekten:

LabXchange

LabXchange ist eine Online-Plattform, die gemeinsam von der Harvard University und der Amgen Foundation 2020 ins Leben gerufen wurde. Sie bietet den Nutzer:innen Zugang zu personalisiertem Unterricht, virtuellen Laborerfahrungen und Vernetzungsmöglichkeiten in der globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft. Das Angebot ist darauf ausgerichtet, Schüler:innen und Studierenden Einblicke in wissenschaftliche Prozesse zu geben und die naturwissenschaftliche Ausbildung zu fördern. Auf der Plattform stehen zudem Lernressourcen der Amgen Biotech Experience zur Verfügung, auch in deutscher Sprache.

Besuchen Sie amgenfoundation.org/about/around-the-world, um die Anzahl der bisher in Deutschland erreichten Schüler:innen einzusehen.

Amgen Biotech Experience (ABE)

Die Amgen Biotech Experience (ABE) bringt Biotechnologie erstmals in die Klassenzimmer und schließt damit eine Lücke im naturwissenschaftlichen Lehrplan. Mit diesem Bildungsprogramm möchte die Amgen Foundation möglichst viele Lehrkräfte und Schüler:innen weltweit erreichen und für Wissenschaft und Forschung begeistern.

Interesse an Wissenschaft & Forschung wecken

Obwohl die Biotechnologie eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts ist, ist sie kein Teil des schulischen Lehrplans, insbesondere, weil ein praxisnaher Biotechnologie-Unterricht kostenintensiv ist. Hier setzt die Amgen Foundation mit ABE an: Das Programm umfasst Fortbildungen für Lehrkräfte und stellt didaktisches Begleitmaterialien sowie die notwendige Laborausstattung zur Verfügung.

Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München (TUM)

In Deutschland wird das Programm in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München (TUM) als renommiertem Partner umgesetzt.

Die ABE ist ursprünglich am Lehrplan für die 11. Klasse an Gymnasien ausgerichtet, kann mittlerweile aber auch an Realschulen, Berufsschulen und Fach- bzw. Berufsoberschulen eingesetzt werden.

Die Fortbildungskurse sind jeweils zwei bis drei Nachmittage lang und richten sich an Lehrkräfte in Bayern und in Berlin/Brandenburg. Konzipiert und angeboten werden sie nach bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen der TUM School of Social Sciences and Technology.

Erfahren Sie mehr über die Amgen Biotech Experience in Deutschland auf der Webseite der TUM.

Aus Klassenzimmern werden Biotechnologie-Labore

Nach der Fortbildung können die Lehrkräfte kostenlos eine umfangreiche Biotechnologie-Ausrüstung ausleihen, die eigens für den Einsatz im Unterricht entwickelt wurde. So entsteht im Klassenraum dann für drei Wochen ein Biotechnologie-Labor.

Teil des Equipments sind beispielsweise Mini-PCR-Cycler, die DNA-Sequenzen vermehren, und Geräte für die Agarose-Gelelektrophorese, bei der DNA-Stränge nach Größe und Ladung der Moleküle getrennt werden. Außerdem erhalten die Schulen Lösungen und Reagenzien für die Experimente sowie Begleitmaterial, unter anderem Videos zu den Versuchen.

Zahlen zur ABE

  • ABE wurde 1990 ins Leben gerufen und ist inzwischen in 17 Ländern verfügbar.
  • Im Jahr 2025 erreichte das Programm 1,2 Millionen teilnehmende Schüler:innen weltweit.
  • Weltweit werden jährlich über 1.600 Lehrkräfte und 99.000 Schüler:innen mit dem Programm erreicht.
  • In Deutschland haben seit Programmstart 2016 mehr als 10.083 Schüler:innen und 382 Lehrer:innen an 76 Schulen in Bayern und Berlin/Brandenburg vom Biotechnologie-Unterricht profitiert.

Lesen Sie hier mehr über die globale Amgen Biotech Experience.

Amgen Scholars Program

Amgen Scholars Europe Program – Forschungserfahrung für Studierende

Jeden Sommer ermöglicht das Amgen Scholars Europe Program Studierenden aus ganz Europa, praktische Forschungserfahrung an fünf führenden europäischen Bildungseinrichtungen zu sammeln. Hierzu zählen die ETH Zürich, das Institut Pasteur, das Karolinska Institutet, die University of Cambridge sowie als deutscher Partner die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München.

Von München nach Cambridge – Forschung über Grenzen hinweg

In Deutschland besteht seit 2009 für Bachelorstudierende die Möglichkeit, unter Anleitung herausragender Wissenschaftler:innen erste Erfahrungen in den Forschungseinrichtungen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zu sammeln.

Bis zu 15 europäische Studierende aus Fachrichtungen wie Biochemie, Biotechnologie oder Medizin nutzen diese Chance jährlich. Neben der praktischen Forschung im Labor besuchen sie in den Sommermonaten wissenschaftliche Seminare und Workshops. Höhepunkt des Amgen Scholars Europe Program ist ein mehrtägiges Symposium an der University of Cambridge, bei dem sich die Teilnehmenden mit internationalen Wissenschaftler:innen aus Industrie und Forschung austauschen und ihre Forschungsarbeiten diskutieren können.

  • Beschreibung

  • Videotranskript

Das Amgen Scholars Program an der Ludwig-Maximilians-Universität München

In diesem Video geben ehemalige Teilnehmende Einblicke in das Amgen Scholars Program und berichten von ihren Erfahrungen.


Florina Abazi: “My Name is Florina Abazi. My main motivation for applying for the Amgen Scholars Program was the opportunity to work in a worldclass research center, where I work alongside skilled scientists whose expertise I can learn greatly from and be able to participate in research for an interesting project.”


Mateusz Gotowiec: “Hi, I am Mateusz, I come from Poland. Over the last three years I became very much interested in science and wanted to make sure that this is the right path for me.”


Laura Bartkova: “Should I say hi or no hi? Hi, my name is Laura. I study biochemistry at King’s College London. The main reason that I applied for this program is that I really wanted to fully immerse myself into a real-world research environment.”


Alessandra Montellato: “Hi, I am Alessandra, I come from Italy and I study medicine in Pisa. I applied to the program because I knew it would be a great opportunity to find out how the world of research goes and works and to get some hands-on experience.”


Elba Martínez Figueras: “I am learning a lot not only from a practical point of view but also, I am learning how to be a scientist and that’s one of the takes I am most glad for being in this program.”


Laura Bartkova: “One thing I really like about my project is its role in link to disease. It could lead to potentially novel therapeutic strategies to cure once untreatable diseases. And most importantly, I feel like I know how to create a project now and experiment as well as how to make a poster which will be an important skill when I pursue my PhD and my master’s and so on.”


Valentina Sjenicic: “After visiting the Amgen facility here in Munich, I realized that it is actually very important and how exciting it can be from day to day. So, I still kind of want to stay in academia but I am also keeping my mind pretty open to an industry job, too. 


Valentina Sjenicic: I can’t force enough the word ‘networking’ here, but not necessary networking for a job opportunity but more likely to hear about opportunities from other scholars, from other people that are here. So, I would definitely recommend to everyone to try because I wouldn’t change this experience for anything in the world.”


Oskar Markkula: “At LMU we are not talking about just a few labs, we are talking about full departments that only focus on biology and I think this very rich scientific environment was ultimately what brought me here. It was my first choice when selecting a master’s program and a PHD program after my undergraduate program. I am very happy to be here now.”

Chancengleichheit für Nachwuchswissenschaftler:innen

Studierende aus Deutschland können sich sowohl für das Amgen Scholars Europe Program als auch für das Amgen Scholars Asia Program bewerben. Um finanzielle Hürden zu überwinden umfasst das Programm eine umfassende finanzielle Unterstützung.

Zahlen zum Amgen Scholars Program

  • Die Initiative wurde 2006 in den USA gestartet, 2008 auf Europa, 2014 auf Asien und 2018 auf Australien und Kanada ausgedehnt.
  • Weltweit sind 26 führende Bildungsinstitute beteiligt.
  • Seit Beginn haben weltweit über 5.800 Studierende teilgenommen.

Erfahren Sie mehr über das Amgen Scholars Program und die Initiative an der LMU München.